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..wow, Pärchentanz.

Ich liebe es, tanzen zu gehen. In der Dicsothek, in der ich seit Jahren tanzen gehe. Zu Musik, die ich liebe, mit der ich mich identifiziere, die ich nachempfinden kann, die ich brauche wie Atemluft. Nichts könnte mir diese Abende miesmachen. Nichts. Bis auf die immerwiederkehrenden Enden dieser Abende. Diese halbe Stunde, wenn aus 20 Solotänzern schlagartig 10 Paare werden. Wenn sich alle von partybegeisterten Indidviduen zu aneinander herumleckenden Duetten zusammenfinden. Wie auf ein unsichtbares Signal hin, hauchen sich alle Arten von Leuten zu VNV-Nations "Illusion" romantisch-melancholische Songzitate ins Ohr, schwören sich ewigwährendes Zusammensein, und kleben aneinander wie gegensätzliche Magnete. Und du, als augenscheinlich einziger Singel, kommst dir vor, wie der größte Loser der Welt, stehst noch eine Minute paralysiert auf der Tanzfläche, weil dus nicht fassen kannst, und "musst" dann aufs Klo, oder "wolltest eh" noch an die Bar... Was war das denn?! Wieso wird mein überzeugtes Single-sein so derbe auf die Probe gestellt? Wieso hab´ in solchen Augenblicken SOGAR ICH das schreckliche Bedürfnis, mich an IRGENDWEN anzukleben, um auch kitschig herumzutanzen und mich im Anschluss auf betrunkenen nach-der-Disco-Sex zu freuen? Wieso? Scheiße, alles Scheiße. Manchmal. Immer?
26.9.10 13:13


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Macht Gelegenheit auch Denker?

Wann habe ich das letze mal nachgedacht? So richtig, intensiv, über alles, und jeden. Wann? Gestern? Vor drei Stunden? Kranke Uhrzeit für einen Blogeintrag,finde ich. Aber was soll ich auch tun, wenn man um 4 wach wird? Schlafen? Nein. Ich hätte manchmal gerne eine Tablette. Fürs schlafen. Um der Welt zu entgehen. Die Welt ist böse. Sie tritt mich, so arg, dass ich sterben will. Aber mitten dabei, erscheint etwas, dass das Leben so LEBENSWERT macht, dass ich kotzen könnte. Kotzen vor Aggression, weil es doch nichts wird, mit dem aus-der-Welt-scheiden. Aus einem, zwei stupiden Gründen. Ich glaube, ich werde mich niemals selbst töten. Dazu hänge ich zusehr an kleinen, unnötigen, erfreulichen Dingen... Es ist zum wahnsinnig werden. Welt, lass mich in Ruhe.
23.9.10 06:35


23.9.10 06:31


Aggressives Nichtfunktionieren

So. Sommer Ende. Was mach ich jetzt mit meiner Zeit? Wenn ich mich der Welt ent-trinken kann? Wenn das Delirium kein weiterer Ausweg aus der Realität ist? Letzer Freitag war wegweisend. Oder wegzerreissend. Ich saß im Zug, wieder nüchtern, und hatte einen Drang. Einen derart zwingenden, alles andere ausblendenden, aggressiven Drang. Auf einmal war mir alles so klar...so..logisch? Suizid. Ganz einfach. Es war das Logischste und Beste. Wieso auch nicht? Ich war alleine, vielleicht hätte es als Unfall ausgesehen? Aber...irgendwie hab ichs bekämpft. Irgendwie wusste ich,trotz allem, dass das Ableben keine spontane Idee sein sollte...auch wenn es so passend gewesen wäre. Aber das war vorbei. Ich schiebe es einfach auf...das Wetter? Die Jahreszeit? Schwachsinn. Scheiße. Ich weiß,dass es einfach an mir liegt. Dass ich dieses Denken niemals ganz aufgeben werden kann. Werden will. Weils einfach wichtig ist, dass diese Phasen dasind. Diese Phasen, die keine sind, weil ichs immer mit mir herumschleppe. Weil ich dieses Denken immer hatte. Und immer haben werde. Weil ich mich gern darin verliere. In der Herbstmelancholie, die jahreszeitunabhängig ist. In der Menschenverachtung, die ich mir eigentlich nicht leisten kann. In dem Überheblichkeitsgefühl, dass sich in meinem elendigen Verhalten vollends verliert. "Beyond the Pale, everythings black, no turning back..." -Marilyn Manson, If i was your Vampire
19.9.10 21:13


"Und irgendwann hört es auf. Das Gefühl ändert sich, ihr ändert euch. Alles ändert sich."

...und was,wenn ich nicht möchte, dass es sich ändert? Was, wenn ich den Hass nicht ersetzen will? Was, wenn ich überhauptnicht möchte, dass wir uns ändern? Was, wenn ich keine Harmonie will? Was, wenn ich uns nie als Familie sehen werde? Was, wenn ich niemals den Respekt haben werde?
27.6.10 21:05


Scheiße.

>Ja, ich weiß, vielversprechender Titel. Ist er eigtentlich nicht. Wirklich nicht. Er könnte nicht weniger vielversprechend sein, als ers ist. Genaugenommen nur eine Situationsinformation, dass ich weiß, dass ich noch nicht tot bin, sondern noch lebe. Das merke ich woran? Genau, am stechenden Kopfschmerz, der, sobald ich aus dem Bett aufstehe, eintrifft, an der niederschmetternden Wust an Gedanken, die mich schlagartig trifft, als ich langsam wachwerde und mir den kommenden Tag vor Augen führe, an der schrecklichen Scheißangst vor dem, was kommen wird, was unvermeidbar ist, was unausweichlich ist. Und dann dieses leise Aufblitzen der Hoffnung. Der Hoffnung, dass nicht alles so ausweglos und dunkel und traurig ist. Dass es einen Weg, eine Möglichkeit gibt, rauszukommen. Irgendwie, glücklich sein. Sich meine ekelhafte Gedankenwelt zu zerschlagen, und frei zu kommen, neu zu beginnen. Aber wenn ich diesen Hoffnungsschimmer sehe, darauf losstürme, schreiend, weil ich auf diesen Befreiungsschlag zu warten scheine, dann geht eine Falltüre auf, und ich stürze tiefer, als ich jemals war. Und ich warte auf den Aufprall. Noch.
14.6.10 07:32


Extremes Versagen in allen Punkten.

Irgendwie schaff ich nichts. Nichts. Nichtmal die einfachsten aller Dinge. Schule. Job. Dass ich noch atme, muss man schon als Begabung ansehen. Ich fühle mich manchmal wie ein WoW Charakter, der total verskillt wurde. Ich verbugg´ mir selbst mein Leben. Und irgendwie ist es mir erstaunlich egal. (Tagsüber.) Nachts nichtmehr. Ich kann nachts nichtmehr schlafen. Ich liege da, mit Kopfschmerzen. Mit kranker Existenzangst, die sich irgendwann mit Suizidgedanken schneidet. Mit hektischem Puls und mutlosen Gedanken über Alles. Mit einer leisen, dummen, naiven, bunten Hoffnung, dass sich doch irgendwie alles irgendwann richtet. Dass es klappt. Weiß nicht wie. Weiß nicht , wieso überhaupt. Nachts habe ich keine Ablenkung. Keine laute, Gedanken zum schweigen bringende Musik mehr. Keine Bücher,keine hoffnungsfrohen Gedichte. Ich frage mich manchmal, ob ich ganz und alleine daran Schuld bin. Und die erschreckende Antwort ist ja. Mir entgleitet alles. Mal wieder. Und ich bringe es in meinem Furor, in meiner Stupidität und in meiner Ignoranz sogar fertig,die einzige Person, die versteht, zu verärgern. Irgendwann verliere ich alles. Und dann ist es vorbei.
8.6.10 16:11


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